Drehwochenende: 14. - 15. Oktober 2017 | Screening & Festival: 04. November 2017

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EIN PHÄNOMENALES INSTANT36 2016

Thema: Die Phantasie die ihre Kreise zieht
Gegenstand: Würfel

Auch im Jahr 2016 fand das INSTANT36 wieder großen Anklang. Ähnlich wie im Vorjahr ging es auch dieses Mal wieder mit über 100 Anmeldungen ins gefürchtete Drehwochenende, welches von 22. bis 23. Oktober statt fand. Über 60 Teams haben ihre stolzen Werke bei uns abgegeben, aus welchen unsere zuverlässige Vorjury die 28 Besten ausgewählt hat. Die Vorjury setzte sich in diesem Jahr aus Vera Laner (Verein Spektrum), Selina Nowak (Kulturmanagerin) und Nicolas von Hänisch (Produzent Red Bull Media House) zusammen.

Zwei Wochen später folgte der restlos ausverkaufte Screening Abend in der ARGEkultur Salzburg am 04. November. Während die Band Aloa Input nach dem Screening für Stimmung sorgte, kürte die Jury ihre Sieger. In der Jury befanden sich dieses Jahr Julia Gschnitzer (Schauspielerin), Carmen Treichl (Kamerafrau)und Florian Moser (Produzent Red Bull Media House). Nach der musikalischen Pause wurden dann selbstverständlich auch die Sieger verkündet und gefeiert. Die drei Siegerteams erhielten dieses Jahr Prämien von 1000€, 500€ und 250€, sowie auch diverse Sachpreise zur Verfügung gestellt von LUUPS, HOANZL, Gittis, etc. Außerdem wählte das Publikum wieder seinen Favoriten, welcher den handgemachten INSTANT36-Pokal und weitere Sachpreise erhielt.

Die Siegerproduktionen/Teams:

1. PLATZ:
UHL Films – “Kleine Welten”


2. PLATZ:
FEI Film – “Endspurt”


3. PLATZ:
FreeHugs – “LoveMe”


Publikumspreis:
Schrei ich, oder schrei ich nicht, aber DU sagst es mir nicht! – “Susie’s”


EIN RIESIGES INSTANT36 2015

Thema: Zeit meines Lebens
Gegenstand: Ei

Mti dem INSTANT36 2015 haben wir wieder einmal das letzte Jahr übertroffen. Über 100 Anmeldungen und mehr als 60 Teams, die von 10 Uhr am Samstag, den 24. Oktober bis 21 Uhr am Sonntag, den 25. Oktober 2015 genau 36 Stunden Zeit (ja, es waren wirklich 36 Stunden – die Zeitumstellung hat allen Teams eine doppelte Stunde beschert) hatten einen Film zum Thema zu konzipieren, zu drehen, zu schneiden und abzugeben. Die Vorjury (bestehend aus Martin Hasenöhrl (Dokumentarfilmer, Cutter und Kameramann), Antoinette Zwirchmayr (Filmschaffende) und Kathrin Brandstetter (Programmkoordinatorin bei FS1)) hatte wiedereinmal die Qual der Wahl und konnte aber mehr Filme in die Screening-Auswahl nehmen, als die letzten Jahre (28), weil sich manche einfach kürzer gehalten haben.

Das Hauptscreening am 07. November 2015 war dann restlos ausverkauft und manche konnten nur noch einen Stehplatz ergattern. Nach einem spannenden Screening kürte die Jury, bestehend aus Franz Froschauer (Schauspieler, Sänger und Regisseur), Ulrike Schweiger (Regisseurin, Dramaturgin und Autorin) und Gerhard Greiner (Schauspieler), drei Gewinnerfilme und auch das riesige Publikum konnte den besten Film des Abends auswählen. Die Gewinnerfilme bekamen dieses Jahr neben Geldpreisen (400€ für den ersten, 300€ für den zweiten und 200€ für den dritten Platz) wieder wunderbare Sachpreise. Allen voran bekam der erste Platz eine ARRI Amira für einen Monat zur Verfügung gestellt. Weiters könnten sich die Gewinnerteams noch verschiedene DVD-Packages (zur Verfügung gestellt von HOANZL), ein Ray-Filmmagazin Jahresabo, LUUPS-Bücher sowie Tickets für die Diagonale 2016 abholen. Der Publikumssieger bekam zusätzlich noch unseren einzigartigen INSTANT36-Pokal.

Vor der Preisverleihung konnten wir zur Musik der Newcomer Polo to the Masses wunderbar tanzen und nachdem alle Preise vergeben wurden noch den wunderbar rockigem Sound der Sheepbrothers hören.

And the winners are:

1. PLATZ:
“Life in an eggshell” von Quijote


2. PLATZ:
“Damals” von Mazevision


3. PLATZ:
“Eigsperrt” von AHit


PUBLIKUMSSIEGER:
“Eisprung” von UntitledMovieProject


EIN SUPERLATIVES INSTANT36 2014

Thema: Ein lichter Augenblick
Gegenstand: Roter Luftballon

2014 war ein Jahr der Superlativen. Wir hatten die meisten Anmeldungen und Einreichungen bisher (95 und 55) die von 10 Uhr am Samstag, den 11. Oktober bis 22 Uhr am Sonntag, den 12. Oktober 2014 genau 36 Stunden Zeit hatten einen Film zum Thema zu konzipieren, zu drehen, zu schneiden und abzugeben. Was auch heißt, dass diesmal die Vorjury (bestehend aus Kurt Kaindl (Kurator, Fotograf), Peter Schlager (Professor für Fotografie und Film) und Herman Seidl (Fotograf)) die Qual der Wahl hatte und mehr Filme nicht in die Auswahl nehmen konnte als schlussendlich gezeigt wurden (25).
Das Hauptscreening am 24. Oktober 2014 war dann vollständig ausverkauft und wir mussten leider auch Personen wieder wegschicken die später noch reinwollten. Im Verlauf des Abends konnte dann die Jury, bestehend aus Reinhard Schwabenitzky – Regisseur, Produzent, Drehbuchautor (u.a. “Kaisermühlenblues”), Sabine Moser – Produzentin (u.a. “Meine keine Familie”), Frank Hoffmann – Schauspieler und Moderator (u.a. “Trailer”), drei Gewinnerfilme küren und auch das zahlreich vertretene Publikum konnte den besten Film des Abends auswählen. Die Gewinnerfilme bekamen dieses Jahr neben einem Geldpreis (1.000€ für den 1. Platz) Vorteilskarten bzw. Tickets der ÖBB, verschiedene DVD-Boxen/Packages (zur Verfügung gestellt von HOANZL), ein Ray-Filmmagazin Jahresabo sowie Tickets für die Diagonale 2015. Der Publikumssieger bekam zusätzlich noch unseren einzigartigen INSTANT36-Pokal.

Nach dem Screening konnte dank Erwin & Edwin sowie DJ Melon Collie ausgiebig gefeiert und getanzt werden.

And the winners are:

1. PLATZ:
“Stini Style” von Filet au Film


2. PLATZ:
“sic!” von RT & LKS


3. PLATZ:
“SociallyAwkward” von Kopfsalat


PUBLIKUMSSIEGER:
” 48°10’10.9”N 11°33’15.2”E ” von GRIMMASSE


EIN GROSSARTIGES INSTANT36 2013

Thema: Nichts geht mehr
Gegenstand: Pfeife

Während des nahezu ausverkauften Hauptscreenings am 08. Juni 2013 in der ARGEkultur Salzburg konnte die Jury bestehend aus Sabine Hiebler – Drehbuchautorin und Regisseurin (u.a. “Anfang 80”), Wolfgang Thaler – Kameramann (u.a. “Paradies”-Trilogie) und Wolfram Paulus – Regisseur (u.a. “Blutsbrüder teilen alles”) die drei Gewinnerfilme küren. Diese bekamen abgesehen von den Geldpreisen (300€, 200€ und 100€) auch noch eine DVD-Box (zur Verfügung gestellt von HOANZL) und ein Ray-Filmmagazin Jahresabo. Das Publikum hat diesmal ex-aequo abgestimmt und wir konnten somit beiden Gewinnern den INSTANT36-Pokal sowie einen 10er Block für die Viennale 2013 und ein DVD-Package der Ö-Film / Edition Der Standard (zur Verfügung gestellt von HOANZL) mit nach Hause geben.
Auswählen konnten sowohl die Jury als auch das Publikum aus 24 Filmen, die zuvor von der Vorjury, bestehend aus Ulrike Halmschlager (Kamerafrau), Maximilian Pfnür (Schauspieler) und Sina Moser (Dokumentarfilmerin), von allen Einreichungen ausgewählt wurden.
Nach dem Screening wurde bis in die frühen Morgenstunden ausgiebig gefeiert und zur Musik von M185 und Richard Rise getanzt.

And the winners are:

1. PLATZ:
“Panta Rhei” von Hive O Five


2. PLATZ:
“Am Ende des Tages” von HT Film


3. PLATZ und PUBLIKUMSSIEGER (ex-aequo):
“Dumping for Dummies” von Untitled Movie Project


PUBLIKUMSSIEGER (ex-aequo):
“Making of Infected Love” von Rough Weekend Crew


DAS WAR INSTANT36 2012

“Warte den Moment” war das Thema 2012.

Das Hauptscreening
Im Rahmen der Präsentation hat die Jury bestehend aus
Sabrina Reiter – Schauspielerin (u.a. “In 3 Tagen bist du tot”)
Arash T. Riahi – Regisseur / Produzent / Gründer der Golden Girls Filmproduktion (u.a. Ein Augenblick Freiheit)
Kurt Brazda – Kameramann / Ehrenpräsident des AAC (Austrian Association Of Cinematographers)
die herausragendsten drei Arbeiten von INSTANT36 mit dem Gewinnerpreis gekürt.
Auch das anwesende Publikum konnte einen Film küren.

1. PLATZ:
“Feel” von Sonnennacht Kuntergrau

Jurybegründung:
FEEL ist eine äußerst humorvolle filmische Paraphrase über das Phänomen des Alterns in unserer zeitgeistigen Gesellschaft und bringt die Bedürfnisse der „neuen Alten“ gleichsam auf den Punkt. Sie wollen nicht mehr zurückgezogen „in Würde“ altern, still und unbemerkt dem Ende entgegen dämmern. Im Gegenteil: Sie wollen gesehen werden und sind gerade dabei sich den öffentlichen Raum wieder anzueignen. Der Film ist ein ermunterndes Statement zum von der EU ausgerufenen „Jahr des aktiven Alterns“, indem er zeigt, dass Mut zur Veränderung und herausfordernde Lebensfreude nicht unbedingt nur jugendliche Attribute sind, sondern heutzutage auch für 60 plus eine große Rolle spielen. Ein gelungenes Statement gegen den Altersrassismus, das zum Dialog der Generationen auffordert.


2. PLATZ:
“König der Welt” von Prizunik Filmfabrik

Jurybegründung:
KÖNIG DER WELT ist ein ehrlicher und unbequemer Film, der aber gerade deshalb in seiner Authentizität besticht. In einer kompromisslosen gleichsam ungefälligen Bildsprache, werden Vertreter einer jungen Generation portraitiert, die zu Losern der Konsumgesellschaft wurden, und die sich zur seelischen Überlebenskraft der Autosuggestion bedienen. Als „König der Welt“ fühlen sie sich außerhalb eines Systems stehend, dass für Ihresgleichen nur Unterordnung und Maßregelung aber keine Zukunft vorsieht. Als Treibgut der totalen Kommerzialisierung werden sie resignativ anarchisch, leben ihre Gewaltfantasien früher oder später als „Vergeltung“ aus oder sie unterliegen den Parolen des Rechtspopulismus und werden zu willfährigen Handlangern autoritärer Herrschaftsstrukturen. Sich dieser jungen Menschen anzunehmen und ihnen Perspektiven zu geben ist daher die vordringlichstes Aufgabe jeder Politik. Selten hat das ein Film so deutlich zum Ausdruck gebracht.


3. PLATZ und PUBLIKUMSSIEGER:
“Vaya con dios” von Herren der Freude

Jurybegründung:
VAYA CON DIOS ist eine gelungene und äußerst unterhaltsam-grelle Satire auf das Mediabiz im generellen. Gnadenlos werden zeitgeistige pseudopsychologische Verhaltensmuster und Worthülsensprudel als absurd und kontraproduktiv zur Schaffung einer entspannt kreativen Atmosphäre entlarvt. Gleichzeitig wird auch die totale Kommerzialisierung der Kreativbranche aufs Korn genommen, wo mittels einer Verhaberung nach außen die echten Grabenkämpfe innerhalb verschleiert werden. Die Schauspieler beweisen absolutes komisches Talent und der Gestaltung gelingt es aus Verschmelzung von subjektiven und objektiven Blick trotz ganz weniger Darsteller die Atmosphäre eines ganzen Filmsets zu suggerieren, wo bei die gleichsam „beiläufige“ Kameraführung und die Technik des Jump Cuts im genau richtigen Moment dem vielschichtigen Film noch eine cineastische Dimension hinzufügen.


Zusätzlich zu den ersten drei Plätzen hat die Jury auch noch drei lobende Erwähnungen vergeben.

Lobende Erwähnungen:
“Spoiled Moments” von UntitledMovieProject
“Repair the Moment” von Raiders of the lost art
“Indirection” von Die Kloreichen 7

Aftershowparty
Anschließend wurde zur Musik von Hot Can Luck, The Helmut Bergers und Elektrominute die Sau rausgelassen. Wer dann noch nicht genug hatte, konnte zu Epic an den Turntables bis in die Morgenstunden abtanzen.


DAS WAR INSTANT36 2008

“War es Zufall oder Einbahnstrasse?” war das Thema 2008.

Das Hauptscreening
Im Rahmen der Präsentation hat die Jury bestehend aus
Christoph Gaunersdorfer, Lothar Riedl und Wolfram Paulus die herausragendste Arbeit von instant36 mit dem Gewinnerpreis gekürt.
Auch das anwesende Publikum konnte einen Film küren.

Der sowohl von der Jury als auch vom Publikum gekürte GEWINNERFILM ist:
“Film mit Hand und Fuß” von Fabian Uitz, Maximilian Widmaier und Johanna Benedict

Aftershowparty
Anschließend wurde mit Dr. Norton, Futurehausen und DJs kräftig bis in die Morgenstunden gefeiert.

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Online Beitrag der Salzburger Nachrichten vom INSTANT36 Hauptscreening 2008


INSTANT36 2007

Hier der Radiobeitrag, der am 25.05.07 in der Radiofabrik gelaufen ist:

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Am Mikrofon: Markus Harthum und Andrea Amenitsch

“Wende die Linien gegen den Strom” war das Thema 2007.

Siegerfilme
“Wer zur Quelle will muß gegen den Strom schwimmen”, und “Der zweitletzte Mensch” wurden zu den zwei Siegerfilmen gekürt. Das Publikum entschied sich für den Film “Wer zur Quelle will muss gegen den Strom schwimmen”, vom Team Pixelpiloten aus Graz (Markus Lubej und Judith Plassnig).


Die Jury, bestehend aus Hildegard Frauneder, Bernhard Braunstein und Christian Gritzner, wählte “Der zweitletzte Mensch” zum Sieger. Dieser Film ist vom Team Blind Vision (Alexander Vittorio Papsch) aus Linz.

“Der zweitletzte Mensch” lief auch beim Filmriss Festival 2007.

Aftershowparty
36 war auch das Motto der Aftershowparty des 2007er Screenings. Nicht 36 Stunden, sondern Minuten hatten die vier Liveacts zur Verfügung um das Publikum möglichst kurzweilig zu überzeugen. Das Genre blieb durchgehend elektronisch, jedoch entwickelte sich der Abend von Hip-Hop und Funk Beats, über breakige Nummern und Noise Ansätze bis hin zu Minimal Techno.

Den Anfang machte die Münchner/Salzburger Elektrofunk Combo L’egojazz
Der offizielle Promoclip verrät mehr:

Die highlights des musikalischen Abends boten:
Dorian Concept
und Microkorg
Die visuelle Ergänzung stammte von dem VJ Duo taxon.

Theophrastus Bombastus aka Paracelsus
Die Leinwand wurde von Andreas Koller
(strukt) im Zusammenspiel mit kon.txt bebildert.

Abschluss machten die Minimalisten von Cjen Fourier
mit visuellen Eindrücken von mrt

25 x 36 Stunden an einem Abend
Drei Wochen nach dem schlaflosen Drehwochenende treffen die Macher der bis zu sieben Minuten langen Filme aufeinander. Über ganz Österreich verteilt arbeiteten 70 Teams parallel an ihren Werken – alle unter dem Motto “Wende die Linien gegen den Strom”. Die 25 Besten wurden von einer Vorjury auserwählt und beim Screening gezeigt. “Das Thema bleibt jedes Jahr sehr offen, lässt somit sehr viel Platz für Inspiration und Auslegung”, so die Organisatoren.